|
|
|
|
|
|
|
Home < German Pages < Warum gibt es diese Website ? Warum gibt es diese Website ?Das Christenleben ist mehr, als Du vielleicht denkst. Was typischerweise als christliche Geistlichkeit und Gemeindeleben bezeichnet wird, ist ein billiger Ersatz für das, was Gott sich für seine Leute wirklich wünscht. Vom Anfang an hat Gott seine Leute zu allverzehrender Nähe mit ihm aufgerufen, doch werden wir ständig abgelenkt und sind mit anderen Dingen beschäftigt, weil wir Ihn nie so gesehen haben, wie er in Wirklichkeit ist. Er ist größer und freundlicher, als wir uns je vorstellen können. Er entspricht einfach nicht unseren vorgefertigten Meinungen. Es hat immer Menschen gegeben, deren Gotteserlebnis sie zu Unzufriedenheit mit dem chronischen Mangel an Tiefe und Echtheit des Christentums geführt hat. Viele haben sich auf die gefährliche Reise in die tieferen Aspekte unserer Beziehung zu Gott gemacht. Und viele haben sich auf die Suche nach einem „Gemeinde“-Erlebnis gemacht, das in Einklang mit der gewaltigen, dynamischen Erfahrung der Christen im 1. Jahrhundert ist. Aber wenige sehen die Notwendigkeit von beiden, und noch weniger sehen sie als unteilbar an. Es ist Gottes größter Wunsch, dass wir ihn gut kennen, und dies kann nur zusammen mit anderen Gläubigen geschehen. Doch wenn wir dies erkennen, sind wir gezwungen, unser Erleben kritisch neu zu betrachten. Ist es unsere Priorität, Ihn einfach gut zu kennen (siehe Johannes 17,3), sind die meisten Aktivitäten und Traditionen unserer Gemeinden überflüssig, sogar ablenkend im Vergleich zu dieser einen wesentlichen Sache. Wie Marta von Bethanien sorgen und mühen wir uns „um so viele Dinge, aber nur eins ist notwendig“ (Lukas 10,41-42). Marta hat am Beispiel ihrer Schwester gelernt, dass wir es nötig haben, zu Jesu Füßen zu sitzen, ihm zuzuhören, während Er uns von sich erzählt. Er ist alles, was wir brauchen, und wir benötigen ein größeres Bild davon, wer Er ist und von dem, was Er durch seinen Tod und seine Auferstehung erreicht hat. Darüber hinaus müssen wir verstehen, dass Christus dermaßen groß ist, dass wir nicht viel von ihm wahrnehmen können, solange wir von unseren Mitgläubigen entfernt sind, die zu unseren „Brüdern und Schwestern“ im wahren Sinne geworden sind. Unsere Gemeindetraditionen und unsere Kultur haben unser Leben in viele kleine Scherben zersplittert, so dass die enge Gemeinschaft der Gläubigen im 1. Jahrhundert uns, die wir modern sind, fremd vorkommt. Oder noch schlimmer ist es, wenn wir überhaupt nie erfahren, dass die tiefen, herrlichen Wahrheiten des Neuen Testaments an enge Glaubensgemeinschaften geschrieben worden sind, nicht an isolierte Einzelne, die einem verschwindenden „tieferen Christenleben“ auf „lone-ranger“ Weise hinterherlaufen. Beides: “ich” und “wir” Viele Männer und Frauen haben sich mit der Fülle Jesu beschäftigt und uns verkündigt, dass Christus und sein Kreuz viel großartiger seien, als wir sie uns jemals vorgestellt haben (siehe 1. Cor. 2,2). Allerdings haben viele davon sich damit zufrieden gegeben, ihre Suche nach Gott auf individualistische Aspekte zu beschränken. Während sie das persönliche Wachstum in der Gnade betonen, vernachlässigen sie den «Weinschlauch» des Gemeindelebens und konzentrieren sich ausschließlich auf den «Wein» des innenwohnenden Christus. Infolgedessen streben wir entweder in unseren traditionellen Gemeinden oder als einzelne nach Zufriedenheit (oder wir sind leise unzufrieden), scheinbar in jeglicher Form vom Leib Christi getrennt. Keine der beiden Auswahlmöglichkeiten wendet die tieferen Realitäten von Christus auf die Gruppenerfahrung des Leibes Christi an. Die Liebe und die Freude, die man innerlich fühlt, können bei einem typischen Treffen der Gläubigen nicht zum äußerlichen Ausdruck kommen, denn Jahrzehnten der Kirchentraditionen haben vorgeschrieben, dass nur eine handvoll speziell ausgebildete Leiter beim Treffen der Gemeinde Beiträge leisten und leiten können. Aus allen anwesenden Mitgliedern des Leibes Christi darf nur 1 % oder weniger aktiv fungieren. Dies ist eine angestrengte und bedrückende Anordnung, die eine völlige Realisierung des Zwecks Gottes unter seinen Leuten beeinträchtigt. Unsere Kirchentraditionen sind alte Weinschläuche geworden, in welche Gott den „neuen Wein“ seiner offenbarten Gegenwart nie eingießen wird, da Er sich in einer solchen steifen, einseitigen Struktur nicht fassen lässt. Viele haben dieses Hindernis bemerkt und sich der Bewegung der „Haus-Gemeinden“ begeisterten angeschlossen, auf der Suche nach einem eher informellen und tieferen „Leben des Leibes“. Inzwischen haben sich verschiedene Gruppen und Organisationen gebildet, die sich in dem Versuch, den Bedarf derer zu decken, welche die Langeweile und Ziellosigkeit des traditionellen Gemeindelebens nicht mehr ausstehen können und sich dabei an einer Vielzahl von Programmen und Vorschlägen orientieren. Allerdings sind viele dieser Gruppen eher typischerweise nach außen gerichtet als nach innen. Ich meine damit, dass ihre meisten Kräfte dafür verbraucht werden, die äußerliche Form des neutestamentlichen Gemeindelebens richtig nachzuahmen (z.B. mit „offenen“ Treffen ohne offizielle Geistliche, in einer Wohnung stattfindend, mit flexibler Struktur usw.), während die tieferen Aspekte Christi (beispielsweise Einheit mit Christus, Identifizierung mit ihm in seinem Tod und seiner Auferstehung, das Erlebnis seines Leides in unserem eigenen Alltag) selten erwähnt, geschweige denn verstanden werden. Viel zu selten findet man Leute, die beide Konzepte praktizieren, obwohl beide eigentlich zwei zusammenhängende Aspekte eines sehr großen Christus sind. Er ist das Leben des Christen, von A bis O, und Er kommt nur in gemeinsamen Treffen der Gemeinde voll zum Ausdruck. Wenn es einem einmal klar wird, dass „alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis in ihm verborgen liegen“ (Kol. 2,2-3), muss es einem klar werden, dass „die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt“ (Eph. 1,22-23) in der Gemeinde ist und nicht in dem Einzelnen. Diese Homepage dient dem Zweck, das einzelne sowie das gemeinsame Erleben des „in Christus“-Seins zu erklären. Dieser Ausdruck ist so bedeutungsvoll, man kann es kaum überbetonen. „In Ihm sein“ heißt, dass Er nun Deine Welt ist. Er ist im Zentrum Deines eigentlichen Seins, und er ist in Deinen Brüdern und Schwestern in Christus. Wenn Du das Glück (oder das Pech, je nachdem, was es für ein Tag ist) hast, mit diesen Leuten in Gemeinschaft zu leben, kannst Du wirklich die Bedeutung von „in Christus sein“ erleben. Du hast Ihn im Innern und im Äußeren. Er kann Dir „alles“ sowie „in allem“ sein (Kol. 3,11). Christus ist das Alles unseres Glaubens. Einst schrieb Paulus, dass er 18 Monate in Korinth verbrachte, ohne über etwas anderes zu reden als „Jesus Christus, den Gekreuzigten“ (1. Kor. 2,2). Dies sollte dem modernen Evangelikalen zu denken geben, der sein Leben damit verbringt, irgendeiner Tradition hinterherzulaufen. Was kann es nur heißen, nichts zu kennen außer Christus, den Gekreuzigten? Was die Antwort auch sein mag, Du kannst sicher sein, dass die Person und das Werk Christi erheblich untergeschätzt worden ist. Um J.B. Phillips’ Ausspruch etwas abzuändern: Dein Christus ist zu klein. Wir brauchen einen viel größeren Christus, ein viel größeres Kreuz, und wir müssen verstehen, dass diese nicht nur Dich als einzelnen umfassen, sondern Dich zusammen mit den Brüdern und Schwestern, mit denen Du Dich triffst. Möge Er uns dieses Geheimnis verstehen lassen, das für so lange so vielen verborgen blieb: Christus in Euch (in y’all), die Hoffnung der Herrlichkeit (Kol. 1,27). Übrigens - du wirst hier wenig finden, was anderswo nicht schon einmal geschrieben wurde. Unter „Gute Schriftsteller“ sind die Autoren aufgelistet, die meine Gedanken und mein Leben mit Gott beeinflusst haben. Was ich zu sagen habe, ergibt sich meistens daraus, dass ich Dinge, die von anderen Leuten gesagt oder geschrieben wurden, verinnerlicht habe. Sie haben diese Dinge besser erklärt, als ich es je könnte. Ich habe jedoch meine eigenen Erklärungen angefügt.
<home> |
| Feel free to steal anything I say ( copyright shmopyright ) |